Die Geschichte des Olivenanbaus

Oliven wurden hier schon von den Etruskern angebaut und Ernteszenen auf Vasen und Fresken festgehalten. Aber auch die uralten, majestätischen Olivenbäume, die für die sanften Hügel dieser Gegend so typisch sind, sind Zeugen einer alten Tradition. Seit den 1950’ern erfährt der Olivenanbau einen erneuten Aufschwung. Als die Landreform Prinz Torionia seiner Ländereien enteignete und das Land unter den Bauern aufgeteilt wurde, erfuhr diese Gegend zum ersten Mal wirtschaftliche Erfolge – zum ersten Mal wurden nämlich hiesige Produkte auf weitere Märkte gebracht.

Sorten

In den Olivenhainen dieser Gegend werden hauptsächlich die Caninoolive und ihre Abkömmlinge angebaut, ergänzt von den Sorten Leccino, Pendolino, Maurino und Frantoio. Die spezifischen Eigenschaften der Oliven und ihrer Öle werden von den örtlichen Umweltbedingungen bestimmt. Die Caninosorte gab es schon zur Zeit der Etrusker: sie hat besonders üppiges Blattwerk und zeichnet sich weiter durch ihre rustikale Natur, ihre hohe Anpassungsfähigkeit an Erd und Boden und nicht zuletzt ihre Ergiebigkeit aus. Die Oliven sind relativ klein, ihre Kerne recht leicht und der Ölgehalt mittelgroß. Sie sind stark trennungsresistent und reifen langsam und recht spät. Vor Ort sind sie auch als die „Caninese“ bekannt. Die Olivenhaine werden mit öko-kompatiblen Verfahren bearbeitet, die sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit des Verbrauchers schützen, auch Dank Caninos natürlichen Resistenz gegen eine Vielzahl von Parasiten. Das Rastermaß, die Anbaumethoden und die Beschneidungsart sind die allgemein verbreiteten oder, in jedem Fall, so erdacht, dass sie die Eigenschaften der Oliven und des D.O.P. Öls nicht ändern.